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Coprinus comatus, junge Pilze
Foto: Martin Heerd, Kefenrod
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Schopf-Tintling
Coprinus comatus 
((O.F. Müller) Persoon 1797)
Reich: Pilze / Fungi
Abteilung: Basidienpilze / Basidiomycota
Klasse: / Agaricomycetes
Unterklasse: Hutpilze / Agaricomycetidae
Ordnung: Blätterpilze / Agaricales
Familie: Champignonsartige / Agaricaceae
Gattung: Tintlinge / Coprinus
 
Bilder:
Junge Pilze

Beschreibung:
Kurz nachdem sich der Hut öffnet, fängt der Pilzrand an zu zerfallen. Dabei verflüssigt er sich und die von den schwarzen Sporen gefärbten Tropfen fallen zu Boden. Früher wurde dieser „Farbstoff” zum Schreiben benutzt.

Wert: Jung guter Speisepilz, solange die Lamellen noch weiß sind. Vorsicht: in Verbindung mit Alkohol können Vergiftungserscheinungen auftreten!

Vorkommen: Ist in Kefenrod häufig. Kommt in ganz Deutschland vor.

Rote Liste: BRD: nicht gefährdet / Hessen: nicht gefährdet

Synonyme: Agaricus comatus (O.F. Müll.1780) / Agaricus cylindricus (Sowerby 1799) / Agaricus fimetarius (Bolton 1788) / Agaricus ovatus (Schaeff. 1762) / Coprinus ovatus ((Schaeff.) Fr. 1838)

Etymologie: kópros (gr.) = Mist, Dünger / comatus (lat.) = langhaarig
  Schopf-Tintling, Tintenschöpfling, Tintenpilz
  shaggy ink cap, lawyer's wig, shaggy mane
  Coprin chevelu
  Geschubde inktzwam
 

 
 
    Pilze    
 
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Seite aktualisiert  10.30.2010