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Altdeutscher Hütehund

 
Weiße gehörnte Heidschnucke
Foto: GEH / A. Feldmann
Weiße gehörnte Heidschnucke
Altdeutscher Hütehund
  (Tierart: Schaf / Hund)

Die Weiße gehörnte Heidschnucke ...
... ist gefährdete Nutztierrasse des Jahres 1998

Kennzeichen:
Kleines, mischwolliges Landschaf; weiß ohne Abzeichen. Keilförmiger Kopf mit schneckenförmigen Hörnern bei den Böcken und sichelförmig gebogenen Hörnern bei den Muttern.
Verbreitung:
Vor allem in Süd–Oldenburg, Moorgebiete Niedersachsens.
Herkunft:
Wahrscheinlich durch Selektion aus der grauen gehörnten Heidschnucken in den 20iger Jahren dieses Jahrhunderts hervorgegangen.
Eigenschaften/Leistung:
 
Besonderheiten:
Ausgesprochen zartes, wildbretartiges Fleisch.
Gefährdungsgrad:
Kategorie I (alarmierend) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Der Altdeutsche Hütehund ...
... ist gefährdete Nutztierrasse des Jahres 1998    Foto: GEH / Kimmel

Kennzeichen:
Risthöhe in der Regel zwischen 50 und 70 cm. In Süddeutschland eher hochbeinige Hunde, in Ostdeutschland fast ausschließlich tief gestellte, gedrungene Typen. Die Behaarung reicht von zotthaarig, rollhaarig, rauhhaarig über schlicht–langhaarig bis stockhaarig in vielen Variationen und Haarlängen. Die meisten Hunde tragen Kippohren, jedoch kommen auch Stehohren und – sehr selten – dreieckige Schlappohren vor. An Farbvarianten trifft man, je nach Region, schwarze, schwarz–lohfarbene, graublaue, beige, rote, weiße und getigerte Hunde an.
Verbreitung:
Deutschland
Herkunft:
Deutschland, in den verschiedenen Regionen.
Eigenschaften/Leistung:
Die Schäfer und Hirten haben ihre Hunde über Jahrhunderte auf Gebrauchseigenschaften wie Hüteveranlagung, Robustheit, Ausdauer, Vitalität, Leichtfuttrigkeit, Härte und Hitzeresistenz hin selektiert.
Besonderheiten:
„Altdeutscher Schafhund“ oder „Altdeutscher Hütehund“ ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Schläge von Hütehunden, die in Deutschland fast ausschließlich von umherziehenden Schäfern gehalten und gezüchtet werden. Diese Hunde sollen nicht nach Schönheit und Äußerlichkeiten sondern ausschließlich nach Merkmalen selektiert werden, die ihre Verwendbarkeit und Leistungsfähigkeit beim harten Dienst an der Herde betreffen.
Gefährdungsgrad:
Kategorie „zur Bestandsbeobachtung“ in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.


Text und Bild: GEH
 
 
 
1997     Haustier     1999

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Seite aktualisiert  23.01.2006