"numero cinque"
Es ist der 17. Juli 2004 und unser fünfter „italienischer Abend” ist gekommen. Fast ist es schon zur Routine geworden, aber eben nur fast. Die Anspannung bei den Vorbereitungen und die Ungewissheit, ob alles klappt und auch das Wetter diesmal wieder mitspielt, zehren doch etwas an den Nerven.
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Am Vormittag gilt es zunächst das Zelt aufzustellen. Der Richtmeister sorgt dafür, dass alles sicher abläuft.

Obwohl das Zelt alles andere als fertig ist, wird mit der Inneneinrichtung begonnen.

Mit viel Geschick werden die Zugseile für die Dachplane über das Gestänge geworfen. Jetzt macht es sich bemerkbar, wer als Kind „Cowboy und Indianer” gespielt hat.

Auch für den Schankwagen sind einige Vorbereitungen zu treffen, wie Wasser Zu- und Ableitung und der Strom. Natürlich sollte man auch an das Wichtigste denken: das Fass an die Zapfanlage anzuschließen!

Auch das Zweite Zelt, das für den Pizzaverkauf, wird aufgestellt und gesichert.

Eine Absolut wichtige Aufgabe: die visuelle Gläserprüfung auf Sauberkeit! Prüfung ist erfolgreich verlaufen bei klarem Durchblick.

Damit nicht jedem selber zu vorgerückter Stunde ein Licht aufgehen muss, sorgen wir zentral dafür, indem wir eine Lichterkette installieren.

Nun ist es auch schon soweit, dass sich die ersten Gäste bei der Essensausgabe anstellen.

Jetzt sind schon etliche Gäste da, und für die noch kommenden ist auch noch ein Plätzchen frei.

Das gehört natürlich auch zu einem echten italienischen Abend: der Eiswagen mit italienischem „gelato”.

So behällt man den Überblick. Aus der Vogelperspektive kann man sich auch ein gutes Bild von der Veranstaltung machen.

Fleißige Helfer warten ungeduldig darauf, dass der Backvorgang beendet ist und die frische, herrlich duftende Pizza aus dem Ofen kommt.

Und weil es so schön war, die Vogelperspektive zu später Stunde im Glanze der stimmungsvollen Beleuchtung.

So trostlos leer sah es dann am folgenden Morgen aus. Kein Mensch weit und breit, alles leer und verlassen.

Niemand da? Nein, bei genauem Beobachten (wo wir Vogelschützer ja genügend Übung drin haben) entdeckt man doch Leben.

Gleich mal nachschauen, ob wirklich alles vernichtet wurde, oder ob sich nicht doch irgendwo ein Tröpfchen findet ... Volltreffer!

So können die Aufräumungsarbeiten zügig aufgenommen werden. Zuerst die Reste beseitigen und dann sieht man weiter ...
So ging nun der fünfte italienische Abend in der Geschichte des VSK erfolgreich zu Ende und auch die Aufräumarbeiten, Zeltabbau usw. gingen problemlos vonstatten.
Der VSK sagt allen seinen Helfern und auch dem Wettergott, der uns gut gesonnen war:
"mille grazie"
(Text und Fotos: Martin Heerd)