Königs–Fliegenpilz Foto: DGfM
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Königs–Fliegenpilz
Amanita regalis
((Fr.) Michael,)
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Der Königs–Fliegenpilz Amanita regalis ((Fr.) Michael, ) ...
... ist Pilz des Jahres 2000
Den (roten) Fliegenpilz (Amanita muscaria) kennt jedes Kind, den Königs–Fliegenpilz dagegen kennt kaum jemand, er ist auf der Hutoberfläche nicht rot, sondern braun. Er ist wenig bekannt, weil er so selten ist. Die Seltenheit beruht auf der Tatsache, dass er nur im natürlichen Areal der Fichte vorkommt.
Dort, wo die Fichte nur angeforstet, aber nicht ursprünglich heimisch ist, findet man keine Fruchtkörper des Königs–Fliegenpilzes. Er ist also seinem Baumpartner nicht in fremde (Forst–) Gebiete gefolgt.
Die Verwechslung mit dem essbaren Perlpilz (Amanita rubescens) führte gelegentlich zu Vergiftungsfällen. Dem braunen Königs–Fliegenpilz ähnlich sind auch der ebenfalls giftige Pantherpilz (Amanita pantherina) und der ungenießbare Graue Wulstling (Amanita spissa).
Beschreibung:
Hut: 10 bis 25 cm breit, anfangs kugelig, dann gewölbt, zuletzt ausgebreitet mit hochgewölbtem Rand. Die hell– bis dunkelbraune Oberfläche ist klebrig und mit weißen bis gelbweißen Hüllresten bedeckt. Lamellen weiß. Stiel bis zu 25 cm hoch und bis zu 3 cm im Durchmesser, weiß und flockig; der Fuß ist zwiebelig verdickt mit Warzengürteln. Manschette glatt, am Rand oft eckig gezähnelt. Fleisch weiß, unter der Huthaut gelb.
Text und Bild: Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM)
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