Sedum Matrona Foto: BdS
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Fetthenne
Sedum Matrona
(Linnaeus, 1753)
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Das Sedum Matrona Sedum x Matrona (Linnaeus, 1753) ...
... ist Staude des Jahres 2000
Die Stauden mit dem ungewöhnlichen Namen Fetthenne (Sedum) besitzen dicke, wasserspeichernde Blätter und hübsche, sternförmige Blüten. Einige der niedrigen Sedum–Arten sind ausgezeichnete Bodendecker, die Durststrecken problemlos überstehen und sich gut zur Dachbegrünung eignen. Die höheren, im Spätsommer und Herbst blühenden Sedum–Arten und Sorten bringen zu einem Zeitpunkt Farbe und Abwechslung in den Garten, wenn viele Pflanzen schon verblüht sind.
Besonders schön ist die neue Sorte Matrona: Mit ihren dunklen lilagrünen Blättern, den zartrosa–farbenen Blüten und den auffallenden, auch im Winter noch zierenden Fruchtständen, ist sie zu jeder Jahreszeit reizvoll.
Wuchsform
Sedum Matrona wächst buschig–aufrecht und erreicht eine Höhe von 50 bis 60 cm.
Holz/Blatt/Blüte
Die glänzenden, lila überlaufenen Triebe tragen dicke, lilagrüne Blätter. Die aparten, zartrosafarbenen Blütensternchen erscheinen von Juli bis September. Sie bilden feste Blütendolden, die sich wie Schirme über die Enden der kräftigen Stängel wölben und die auch lange nach der Blütezeit noch sehr dekorativ sind.
Verwendung
Kräftige Horste bildend und auffallend dunkel belaubt, lassen sich mit Sedum Matrona ausgezeichnet Akzente setzen. Da diese Staude Wärme und Sonne gut verträgt, ist sie ideal für sonnige Rabatten und nach Süden ausgerichtete Böschungen. Matrona kommt sowohl einzeln als auch in Gruppen gut zur Geltung. Sie ist sehr wirkungsvoll in trockenen Kiesgärten oder an Wegrändern. Sedum Matrona passt auch gut in Heide– und Naturgärten. Interessante Kontraste entstehen durch Kombination mit kleinblättrigen Stauden wie Steinquendel (Calamintha) oder Katzenminze (Nepeta).
Andere schöne Begleiter sind Gräser, zum Beispiel Rutenhirse (Panicum) und Lampenputzergras (Pennisetum). Die Blütentriebe von Sedum Matrona eignen sich auch als ungewöhnlicher, lange haltbarer Vasenschmuck.
Pflege
Sedum Matrona gedeiht gut auf mäßig trockenen bis frischen, durchlässigen Böden an einem sonnigen und warmen Standort. Die großen, flachen, schirmförmigen Blütenstände sind auch während der Wintermonate noch dekorativ. Sie sollten deshalb nicht nach der Blüte im Herbst, sondern erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden.
Text und Bild: Bund Deutscher Staudengärtner
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